Intervallverdichtung 10A – nicht notwendig?


Auf der Sitzung der Bezirksvertretung Rudolfsheim-Fünfhaus am 22. November brachten die Grünen einen Antrag ein, mit welchem die zuständige Stadträtin Ulli Sima als Eigentümerinvertreterin ersucht wurde, “sich bei den Wiener Linien für eine Intervallverdichtung auf der Linie 10A, insbesonders in den Morgen- und Abendstoßzeiten einzusetzen”. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Kürzlich gab es nun die Antwort von Stadträtin Sima, die – wie auch bei der Causa Entlastung der Linie U 6 – erklärt, dass das Angebot laut Zählungen der Wiener Linien ausreichend wäre. Und zudem, so Sima, “kann es – wie auf allen Linien und bei allen Taktungen – vorkommen, dass das vorhandene Platzangebot für Kinderwagen und Rollstühle in einzelnen Fällen kurzfristig ausgeschöpft ist und Fahrgäste den nächsten Bus nehmen müssen.”

Ob jene Menschen, die die Linie 10A tagtäglich benützen, damit zufrieden sein werden, sei dahingestellt. Wie eng begrenzt in Verkehrsangelegenheiten die Einflussmöglichkeiten der Bezirke sind, zeigt sich an diesem Beispiel jedoch sehr eindrucksvoll.